Multiples Myelom
Das Multiple Myelom (MM) ist eine Krankheit, bei der sich Plasmazellen1,3 unkontrolliert vermehren und verschiedene Organe wie Knochen, Knochenmark und Nieren schädigen.
Rezidivierte und refraktäre MM umfasst Patienten, die nicht ausreichend auf die Behandlung ansprechen, während der Behandlung fortschreiten oder innerhalb von 60 Tagen nach Abschluss eines Rückfalls auftreten.
Nach Angaben der Spanischen Gesellschaft für Hämatologie und Hämotherapie (SEHH) tritt das Multiple Myelom (MM) als Folge einer klonalen neoplastischen Proliferation von Plasmazellen (PC) auf, dem letzten Reifungsstadium der B-lymphoiden Serie, die monoklonale Immunglobuline (Ig) sezernieren, die im Blut und/oder Urin nachgewiesen werden können. MM besteht aus einer bösartigen Proliferation von PC, die zu Organschäden führt, einschließlich lytischer Läsionen der Knochen, Anämie, Nierenversagen und Hyperkalzämie (Symptome von CRAB)3.
Die International Myeloma Working Group (IMWG) der International Myeloma Foundation definiert einen Patienten mit rezidiviertem und refraktärem MM (MMRR) als einen Patienten, der nach zumindest geringem Ansprechen auf eine Behandlung während derselben Behandlung oder innerhalb von 60 Tagen nach Beendigung der Behandlung fortschreitet (Abbildung 1)3,7.








